Leni und Jesus in den Ferien

Leni mit Mütze
Bildrechte: Öhlschlegel

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Leni beim Malen
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Hallo, ihr Lieben! FERIEN! Ja, endlich! Wie lange warten wir denn schon darauf? Die haben wir jetzt dringend nötig. War das letzte Kindergarten- oder Schuljahr für euch auch so anstrengend, wie für mich? Wir konnten kaum Freunde treffen, mussten meist allein in unseren Zimmern lernen oder spielen und konnten unsere Freunde und Lehrer meist auch nur über den Bildschirm unseres Computers sehen. Aber jetzt, jetzt dürfen wir uns erholen. Wir machen frei vom Alltag.

Und da ist mir der Gedanke gekommen: Ob Jesus wohl auch frei macht?

Jesus im Urlaub – könnt ihr euch das vorstellen? Mh, ich weiß nicht! Das konnten sich die Menschen vor zweitausend Jahren auch nicht vorstellen. Sie sind ganz entsetzt, als Jesus plötzlich verschwindet:
keine Heilungen mehr, obwohl noch so viele Kranke warten; keine Predigt mehr, obwohl ihn doch so viel fragen wollen. So viele Wünsche und Pflichten, „aber Jesus zieht sich zurück in die Wüste und betet“ – steht so in der Bibel. Jesus macht Gebets-Urlaub.

Leni beim Lesen
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Und was macht ihr in den Ferien?

Sandburgen bauen oder lange ausschlafen, den Keller aufräumen oder die Seele baumeln lassen? Im Meer schwimmen oder in den Freizeitpark fahren...?

Beten?

Waaaas? So eine verrückte Idee werdet ihr jetzt denken? Beten? Aber warum denn verrückt?
Jesus jedenfalls hat das so gemacht – und nicht nur einmal, sondern immer wieder berichten die Evangelien, dass Jesus überraschend verschwindet, sich zurückzieht und all das zurücklässt, was sonst seine Aufgabe ist. Gerade dann, wenn die Erwartungen und Anforderungen an ihn besonders groß werden, wenn es besonders viel zu tun gibt, packt Jesus das nicht sofort an, sondern macht Pause, macht Urlaub, denkt nach über den Sinn des Lebens und begegnet Gott.

Vielleicht probiert ihr das in euren Ferien auch mal aus: Schaut euch die Gegend an, in der ihr gerade seid, die Blumen, die Tiere, die Wälder, Seen oder Berge. Gott hat all das für uns geschaffen und wir können ihm dafür im Gebet danken und darüber nachdenken, wie herrlich alles für uns gemacht ist. Vielleicht können wir dann unsere Ferien noch mehr genießen!

Das wünsche ich euch von Herzen

Eure Leni!