Verabschiedung von Prädikant Steffen Lutz

"Wir haben hier keine bleibende Stadt" (Hebr 13,14)

Im Gottesdienst am 25. Januar 2026 um 9.30 Uhr in der Jesuskirche Vohburg wird Prädikant Steffen Lutz aus seinem Auftrag als Prediger und aus unserer Kirchengemeinde verabschiedet. Von 2012-2024 hat er als Mitglied des Kirchenvorstands Verantwortung in der Kirchengemeinde übernommen und an vielen Stellen aktiv das Gemeindeleben mitgestaltet. Seit fast 9 Jahren leitet er zunächst als Lektor und seit 2018 als Prädikant zahlreiche Gottesdienste in der Kirchengemeinde. Neben dem Wort Gottes stehen dabei immer auch Gesang und Musik sowie die Liturgie im Mittelpunkt. Steffen Lutz war seit 2011 "Vohburger Evangelischer." 2012 wurde er zum Kirchenvorsteher gewählt, 2017 als Lektor und am Buß- und Bettag 2018 durch Regionalbischof Hans-Martin Weiß als Prädikant für unsere Gemeinde und das Dekanat Ingolstadt eingeführt. Über 150 Gottesdienste hat Prädikant Lutz seither geleitet, allein oder gemeinsam mit anderen Liturg*innen. Nun durfte er am 31. Dezember sein aktives Arbeitsleben beenden und möchte dann in seine sächsische Heimat zurückkehren. "Ein großer Verlust", so Pfarrer Christoph Schürmann, der Steffen Lutz alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünscht und hofft, dass ihn seine Wege immer wieder auch in die Kirchengemeinde Vohburg führen! "Gerne darf er dann auch Gottesdienste mit uns feiern!", so Schürmann mit einem Augenzwinkern.

"Von ganzem Herzen Dank!"

Liebe Gemeinde! Als ich 2015 gefragt wurde, ob ich Freude daran hätte, selbst Gottesdienste zu gestalten, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie erfüllend und schön das sein würde! Sie wurden dann als Gottesdienstgemeinde am 21. November 2018 gefragt, ob Sie mich als Ihren Prädikanten annehmen wollen. Das haben Sie getan. Dafür sage ich Ihnen allen nun von ganzem Herzen Dank! Ich konnte sehen und spüren: Sie sind gern gekommen, um mit mir gemeinsam zu feiern! Dass ich die Christvespern in Ainau, die Pfingstfeste an der Donau oder im Garten unserer Kirche, das Osterfest in Münchsmünster feiern durfte, waren für mich jedes Mal Höhepunkte. Auch die Friedensgebete zu Beginn des Ukraine-Krieges oder gar, dass ich gebeten wurde, ein Brautpaar aus unserer Gemeinde zu segnen mitten in der Feier nach ihrer Trauung. Nun darf ich mein Berufsleben beenden und in meine Heimat zurückkehren. Unserer Kirche will ich dort aber gern weiter dienen - Sachsen ist Missionsgebiet! Deshalb: Bitte beten Sie auch weiter für mich! Ihnen wünsche ich allen von Herzen Gottes Segen!

"Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden." (4. Mose 6,24-26)