neues Gottesdienst Format

Quicklebendig GD
Bildrechte: Thurner

Quicklebendig ...

...sollte er sein unser Gottesdienst, den wir im neuen Format am 16.08.2020 im Garten unserer Kirchengemeinde präsentierten. Das hatten wir uns groß auf ‚die Fahne geschrieben‘. Für Werbung war wenig Zeit und wir befanden uns mitten in der Ferienzeit, doch ermutigt von Pfarrer Herrgen, trauten wir uns und warteten voller Neugier darauf, ob einige Neugierige den Weg zu uns finden würden. Als erstes durften wir ein sehr aufgeschlossenes Ehepaar begrüßen – bzw. Leni, unsere kleine Begleiterin, übernahm das sehr gerne. Zu unserer großen Freude fanden sich nach und nach immer mehr Menschen zusammen und bei Beginn des Gottesdienstes konnten wir 16 Personen willkommen heißen. Für diese momentane sehr ungewöhnliche Zeit sollte unser Thema ‚Von Hiobsbotschaften und Gottvertrauen‘ die Besucher daran erinnern, dass Gott immer bei uns ist auch wenn wir ihn nicht sehen, dass wir auf ihn bauen, ihm vertrauen können und er uns nicht im Stich lassen wird. Einige der kleinen Besucher gestalteten begeistert und mit verschiedenen Aufgaben betraut den Gottesdienst aktiv mit. Der Altar wurde mit einer Kerze, auf die jeder ein Wachsplättchen kleben durfte, dem Kreuz, der Bibel und Blumen geschmückt. Während des Gottesdienstes durften Steine und Federn – als Symbole für die eigenen Sorgen und die schönen Dinge, die einem begegneten – abgelegt werden. Die Geschichte von Hiob, der trotz aller Schicksalsschläge fest im Glauben zu Gott steht und ihm vertraute, entstand vor den Augen der Kinder und Erwachsenen bildlich als Puppenspiel und die angestimmten Lieder, die von Steffen Lutz an der Gitarre begleitet wurden, erzählten ebenfalls von Hoffnung, Licht und Vertrauen! Viel zu schnell verging die Zeit und wir verabschiedeten die Kirchengemeinde mit einem Segensgebet, das durch begleitende Gesten lebendig wurde, in den Sonntag.

Ein wunderbarer Gottesdienst, der durch die fröhlichen Gesichter der Besucher und ihren positiven Zuspruch sicherlich nicht der letzte seiner Art war.

Danke‘ für dieses schöne Erlebnis.

Sarah Öhlschlegel und Christa Thurner