Unseren ersten Predigt-Gottesdienst "nach Corona" werden wir am Pfingstsonntag um 10 Uhr feiern:

und zwar unter freiem Himmel: an der Donaulände hier in Vohburg, östlich (stromabwärts) des Campingplatzes.
In unsere neue Jesuskirche dürfen jetzt nur ca. 15 Personen - im Freien dürfen bis zu 50 Menschen zusammenkommen.

Dennoch wird auch im Freien gelten müssen:
    • 2 (!) m Abstand zwischen Personen oder Gruppen aus demselben Hausstand,
    • Mund und Nase müssen jederzeit bedeckt sein,
    • singen wird die Gemeinde nicht dürfen.
    • Und: Die Toiletten am Campingplatz sind zu der Zeit noch verschlossen.
Es wird 12 Liegestühle geben - sonst sind alle Besucher eingeladen, sich Decken oder Sitzgelegenheiten mitzubringen, während der Predigt "darf gelümmelt werden". 

Der Liturg und Instrumentalmusik werden über eine Anlage verstärkt.

Bitte beachten:  Bei Regen muss der Gottesdienst leider ersatzlos ausfallen!

Weitere Gottesdienste wird es erst nach den Pfingstferien geben können. Der Kirchenvorstand hat beschlossen aufgrund der Vorschriften zur Hygiene bis auf weiteres keine Gottesdienste in Ainau und Münchsmünster  zu feiern.

Alle Gottesdienste finden also in der Jesuskirche statt, dann jedoch zwei an jedem Wochenende (Sa./So.), damit niemand "draußen bleiben muss."

Die weiteren Termine und Uhrzeiten werden wir in Bälde veröffentlichen.

Ab dem 4. Mai wird uns der Gesetzgeber wieder gestatten, in unseren Kirchen Gottesdienste zu feiern.
Wir haben das Verbot in den letzten sieben Wochen oft und heftig beklagt. Besonders der Ausfall unserer Feiern zu Ostern hat uns sehr wehgetan.

Deshalb setzen wir jetzt alles, daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir wieder miteinander Gottesdienste feiern können.

Am  Samstag, den 25. April 2020 um 14.00 Uhr  wurde Pfarrer Reinhard Wemhöner in der Jesuskirche Vohburg durch Herrn Dekan Schwarz vom aktiven Dienst als Pfarrer in der Gemeinde entpflichtet.

Aufgrund der aktuellen Situation waren nur Mitglieder des Kirchenvorstands als „Zeugen“ anwesend. Darüberhinaus musste leider auf jede Öffentlichkeit verzichtet werden. Von der Veranstaltung wurde dieses Video erstellt.

 

Ja, es war was! Vor einer guten Woche. Eigentlich.

 

Ostern. Fest der Auferstehung Jesu. Ein Fest im kirchlichen Jahreskreis, ein Familienfest. Eigentlich, üblicherweise.

 


Herr Rudi Dinius gehörte zu den Jugendlichen, die am Anfang der Evangelischen Kirchengemeinde in Vohburg Gründungsmitglieder des seinerzeitigen Posaunenchores unter der Leitung von Herrn Berg waren. Er entdeckte damals auch schon seine Freude am Orgelspiel und lernte das Instrument zu beherrschen.

Er wurde zugleich ein routinierter Organist und ein sensibler Mitwirkender an der Gestaltung vieler Gottesdienste in den mehr als vierzig Jahren seines Dienstes in der Kirchengemeinde Vohburg. Er war immer bereit zum Einsatz, auch als er nicht mehr in Vohburg wohnte und widmete der Entwicklung seines Könnens viel Liebe und Zeit.

Aufmerksam verfolgte er die Predigten und die Veränderungen in der Gottesdienstgemeinde, er freute sich, wenn ein Gottesdienst gut besucht war. Mit seinem sensiblen Spiel unterstütze er die Gemeinde und stärkte ihren Gesang.

Er wird fehlen im Kreis der Organisten, und er wird fehlen in der Gemeinde. Obwohl man die Organisten in der Kirche oft nicht sieht, war Rudi Dinius mit seinem Spiel ein treuer Begleiter der evangelischen Gemeinde Vohburg. Und er hatte sich sehr auf das neue Instrument in der Jesuskirche gefreut.

Rudi Dinius verstarb völlig überraschend während eines Sonntagsspaziergangs. Wir erinnern uns dankbar an einen einfühlsamen Musiker und freundlichen Begleiter im Leben der evangelischen Kirchengemeinde Vohburg. Er wird im engsten Kreis bestattet in Feuerthal bei Hammelburg im Familiengrab seiner Lebensgefährtin Birgit Söder.